Manifesto

Fin de Ciel

Mir liegt ursächlich eine Haltung, dass es keine reinen Zufälle gibt, das diese immer bestimmt sind.

Der Weg ist ungewiss, eine Rückkoppelung, eine Reaktion des Vorangegangenen. 

Es ist Vorgang der Selektion, welcher auf dem Vorhandenen basierend aufbaut, was anderes gibt es nicht.

Man kann nur dem Leben was vorhanden ist, was einem umgibt und greifbar, begreifbar ist, was einem angeboten wird und man in der Lage ist zu erkennen.

Vieles bleibt für immer unbeantwortet.

Die Frage nach einem nicht beantworteten Warum? 

Gibt es nicht.

Dieses ist Basis allem Lebens, die Ursuppe aus alles gekocht wird.

Ich nehme was umgibt, und schlage den Stein aus den vorhandenen Berg, mit meinem Willen, und meiner Kraft, einige Spuren zu hinterlassen.

Mein Plan...es gibt keinen!

Ein Kopfsprung...manchmal kopflos ins ungewisse.

Diese sichtbaren Zusammenhänge der auffälligen Beziehungen, Abhängigkeiten, die Selbstähnlichkeiten, sind für mich Verlassung genug Kunstwerke zu schaffen, welche das sensible System des Ganzen, seine fraktale Strukturen von seiner Ausgangsbedingung reflektieren und im Kontext mit dem Vorhandenen stellen.

Die Faszination vor der unbändigen Kraft  des Placebos, des freien Geisten, des spirituellen mit seiner eigenen fragilen Existenz, sind mir genug Anlass Leben zuzulassen welches manche Konventionen sprengt und manchmal schmerzhafte kollateral Schäden hinterlassen, welche mir immer wieder wie Felsen auf die Füsse fallen.

Meine Kunst ist nur Kunst, auch wenn ich manchmal nicht umher komme meine Finger in schmutzige Wunde zu legen.

Meine Kunst ist keine Gellhilfe für die Stolpersteine des Lebens, welche ich selbst so oft dringend benötigte.

Nein, es nur ein versuch einen Weg zu finden, meinen Weg, einer von vielen.

Eine Perlenkette von Sackgassen ist noch lange nicht Ende.

"Das Ende das Himmel"

Fred Friedrich